Gebäudeversicherung Test

Sparkasse Gebäudeversicherung Test

Die Sparkasse bietet eine Wohngebäudeversicherung für Eigentümer an, die ihre Finanzierung für Wohneigentum dort abgeschlossen haben. Damit gewährt sie ihren Kunden ein umfangreiches Versicherungspaket aus einer Hand. Darüber hinaus haben aber auch andere Kunden Zugang zur Wohngebäudeversicherung, die über die Filialen der Sparkasse angeboten wird. Da die Sparkasse auch einzelne Risiken versichert, ist sie gut für eine Ausschnittsdeckung geeignet. Trotz dieser Vorteile sind Testurteile für die Sparkasse derzeit schwer zu finden.

Interessant für einzelne Risiken

Sparkasse Gebäudeversicherung TestÜblicherweise wird eine Wohngebäudeversicherung zur Absicherung von mehreren Gefahren wie Brand, Blitzschlag, Leitungswasser und Sturm abgeschlossen. Der Versicherte erhält dadurch einen umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Preisen. Die Sparkasse geht mit ihrer Wohngebäudeversicherung allerdings anders vor. Hier sind auch einzelne Risiken zu versichern. So können beispielsweise Schäden durch Feuer als alleiniges Risiko versichert werden. Der Versicherungsschutz ist dann entsprechend günstig. Interessant ist die Art der Ausschnittsdeckung für Kunden, die eine vollumfängliche Versicherung vielleicht bei einer anderen Gesellschaft abgeschlossen haben und die deshalb nur ein einziges Risiko schützen wollen. (Ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll?)

Wohngebäudeversicherung der Sparkassenversicherung mit „gut“ bewertet

Hinweis: Die neusten Testergebnisse für die Sparkasse Gebäudeversicherung stammen aus dem Jahr 2016. Sobald uns aktuelle Tests vorliegen, finden Sie in diesem Beitrag die Ergebnisse. Nutzen Sie das unten stehende Vergleichsformular mit aktuellen Tarifen 2017 – kostenlos und unverbindlich!

Die Wohngebäudeversicherung der Sparkassenversicherung kann als Flächen- oder Summenmodell abgeschlossen werden. Die Leistungen der Tarife „Basis-Deckung“ (mit und ohne Zusatzbausteinen) vom Analysehaus Franke und Bornberg mit F (ausreichend) bewertet. Die Tarife „Komfort-Deckung“ und „Top-Deckung“ erhielten in allen Varianten FF+ und sind damit sehr gut.
Insgesamt wurden mehr als 250 Tarife untersucht. Für die Zuordnung in Top-, Standard- oder Grundschutz war die Leistungsstärke entscheidend. Die Kosten spielten keine Rolle – dennoch zeigte sich, so die Versicherungsexperten, dass Angebote in der Kategorie Standardschutz oft günstiger sind, als die Versicherungslösungen mit Topschutz. Tarife aus der Kategorie Standardschutz sind durch ein ausgewogenes Preis-Leistungsniveau gekennzeichnet, bieten aber keine Höchstleistungen. Im Standardschutz werden die Kosten für Aufräum- und Abbrucharbeiten übernommen und Überspannungsschäden sind ebenfalls versichert (Quelle). Elementarschäden müssen von Versicherungen in der Kategorie Standard nicht abgedeckt werden.

Kein Testergebnis von Ökotest

Im Jahr 2015 wurde die Wohngebäudeversicherung von Ökotest untersucht. Allerdings wurde die Sparkasse mit ihrer Wohngebäudeversicherung in den Testergebnissen nicht weiter erwähnt. Insgesamt wurden 36 Anbieter mit 76 Tarifen im Test betrachtet, die Resultate zeigten vor allem einen erheblichen Preisunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter. Das Ergebnis belegt, wie wichtig ein Vergleich vor dem Vertragsabschluss ist. Bevor man sich für den Versicherer entscheidet, wäre also ein Vergleich der Wohngebäudeversicherungen elementar. Er müsste zeigen, wie sich die Versicherung der großen deutschen Finanzgruppe im Verhältnis zur Konkurrenz behauptet, sofern sie im Vergleichsrechner auch verfügbar ist.

Focus Money in 2014 ohne Nennung

Im Jahr 2014 hat Focus Money die wichtigsten Wohngebäudeversicherer am Markt untersucht. Die Analyse wurde gemeinsam mit Franke und Bornberg durchgeführt, betrachtet wurden 109 Tarife im Test. Franke und Bornberg sind für unabhängige und transparente Testergebnisse bekannt. Sie berücksichtigen in der Regel alle gängigen Tarife am Markt. Trotzdem wurde die Sparkasse nicht im Test zur Wohngebäudeversicherung erwähnt. Das lässt vermuten, dass die Analysten in ihrer Untersuchung keine Tarife betrachtet haben, die aus einem Bankenhaus auf den Markt gebracht werden.

Warentest nur mit älteren Ergebnissen

Der letzte Wohngebäudetest von Stiftung Warentest (Gebäudeversicherung Test) stammt aus dem Jahr 2011, neuere Ergebnisse liegen nicht vor. Auffallend war, dass die Analyse sehr umfangreich war. Neben den Tarifen, die allen Versicherten offen stehen, wurden auch Tarife für den öffentlichen Dienst untersucht. Diese Berufsgruppe profitiert von sehr attraktiven Bedingungen bei nahezu jeder Versicherung. Die Sparkasse wurde mit ihren Tarifen nicht unter den Testsiegern geführt, obwohl sie für alle Versicherten am Markt in Frage kommt. Mangels neuer Resultate sollte vor jedem Vertragsabschluss also ein Tarifvergleich stehen, damit der Versicherte weiß, wie sich der Anbieter im Vergleich zur Konkurrenz behauptet.

www.sparkasse.de