Gebäudeversicherung Test
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Gebäudeversicherung Test

Die Gebäudeversicherung gehört für Hausbesitzer zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Im Test werden die besten Anbieter und Tarife ermittelt. Versichert werden Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Des Weiteren können durch weitere Tarif-Bausteine Elementar- und Überschwemmungsschäden sowie Vandalismusschäden (nach zum Beispiel einem Einbruch) versichert werden. Die Gebäudeversicherung umfasst dabei nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch Nebengebäude und weitere Gebäudebestandteile sowie Einfriedungen und Gartenanlagen. Wählen Sie im Test aus den Testsiegern aus Stiftung Warentest und Focus Finanztest.

Der Gebäudeversicherung Test von Finanztest und Co. zeigt: Die Bandbreite ist enorm

Ein erster Blick auf den Gebäudeversicherung Test zeigt, dass sich nicht nur die Versicherungsprämien deutlich unterscheiden sondern auch die versicherten Leistungen. So geht es nicht nur aus dem Test der Stiftung Warentest hervor. Der Markt der Wohngebäudeversicherungen ist weit gefasst und schließt ebenso die etablierten, namhaften Versicherungen ein, die alle Versicherungssparten abdecken, sowie Nischenanbieter, die ausschließlich eine Wohngebäudeversicherung anbieten. Gleichzeitig gibt es unterschiedlichste Tarife mit diversen Leistungsausschlüssen und Erweiterungen. Vor dem Vertragsabschluss ist deshalb eine entsprechende Prüfung der Angebote empfehlenswert. Viele Bausteine sind bedarfsgerecht abschließbar oder können individuell vereinbart werden. Zusätzliche Erweiterungen sind z.B. Graffitischäden, Tier-und Marderbisse oder auch der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit.

Ein unabhängiger Preis-Leistungsvergleich lohnt sich in jedem Fall.

Jetzt aktuelle Wohngebäudeversicherungs-Tarife aus 2018 vergleichen und von oben genannten Testsiegern aus Stiftung Warentest und Co. profitieren.

Rating zur Wohngebäudeversicherung von Franke und Bornberg

Mitte des Jahres 2017 veröffentlichte die unabhängige Ratingagentur Franke und Bornberg die Ergebnisse ihres Wohngebäudeversicherung Test. Die Experten haben die Tarife in drei Leistungskategorien unterteilt und für diese jeweils verschiedene Anforderungen formuliert (Quelle).

Die Leistungskategorien bei Franke und Bornberg

Die Leistungen sind in insgesamt drei Kategorien eingeteilt.

  • Grundschutz: Günstiger Versicherungsschutz ohne Mindestanforderungen.
  • Standardschutz: Hier finden sich Tarife mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Versicherung muss neben den Standardleistungen mindestens für Überspannungsschäden aufkommen und Aufräumungs- und Abbruchkosten decken.
  • Topschutz: Wichtig ist ein hohes Leistungsniveau, die Beitragshöhe spielt keine Rolle.

Tarife der Kategorie Topschutz müssen die Mindestanforderungen des Standardschutzes erfüllen und zusätzlich Bewegungs- und Schutzkosten decken sowie Ableitungs-, Wasserzuleitungs- und Heizungsrohre auf dem betreffenden Grundstück mitversichern.

Das Ergebnis der Gebäudeversicherung-Tests

Die Grundschutztarife überzeugen nicht. Kein einziges Angebot erhält die Bestwertung FFF (hervorragend). Wer keine Höchstleistungen braucht, ist also mit einem Standard-Tarif gut beraten. Hier erreichen die meisten Versicherungen sehr gute und hervorragende Bewertungen.

Folgende Anbieter bieten hervorragende Standardschutz-Tarife (Auswahl): ARAG, Basler, Helvetia, uniVersa, VHV.

Hausbesitzer, die für beste Leistungen bereit sind etwas tiefer in die Tasche zu greifen, sollten einen Tarif der Kategorie Topschutz wählen. Es gibt mehrere Anbieter, von denen alle geprüften Tarife beste Bewertungen erhalten.

Anbieter, die hervorragende Topschutz-Tarife haben (Auswahl)

  • Axa
  • Continentale
  • Generali
  • Helvetia
  • InterRisk
  • Janitos

Die Gebäudeversicherung-Testsieger der Stiftung Warentest

Der aktuelle Testsieger in fast allen Bereichen ist der Versicherer AXA. Für Eigenheimbesitzer ist hier vor allem das Tarifpaket BOXflex interessant. Angestellte im öffentlichen Dienst fahren mit dem Tarif der DBV sehr gut (Angestellte im öffentlichen Dienst bekommen oft gesonderte Angebote von den Versicherungen). Die Anbieter degenia und asspario sind häufig der Preis-Leistungs-Sieger. Je nach Anforderungen und Bedürfnissen können die Anbieter im Test auch stark variieren. Ein großer Leistungsumfang ist meist deutlich teurer als der normale Grundschutz. Vor allem die Domcura und die AXA können als Leistungsträger überzeugen. Alle genannten Anbieter aus dem Test werden in unserem Vergleich berücksichtigt.

Update: Im Test 2015 der Zeitschrift Ökotest (aktueller Test – Stand August 2017) konnte sich die Gebäudeversicherung der Interrisk als Testsieger durchsetzen. Egal ob mit oder ohne Schutz vor Elementarschäden. Weiterhin konnten die Tester hervorheben: „Die Preisunterschiede am Markt sind weiterhin gigantisch“.

Elementarschadenversicherung für Naturschäden

Für jeden Hausbesitzer ist es der Albtraum schlechthin: Die eigene Immobilie wird nachhaltig beschädigt. Häufig müssen Elementarschäden sofort behoben werden, sonst drohen Folgeschäden wie Feuchtigkeit oder Schimmel, deren Beseitigung immense Kosten verursachen. Deshalb sollten Hausbesitzer bei einem Schadensfall umgehend handeln und die Schäden zeitnah ausbessern lassen. Doch was ist zu tun wenn die Beseitigung zu hohe Kosten verursacht? Wer kommt für Reparaturen im vier- und fünfstelligen Bereich auf? In diesen Fällen greift nur eine Wohngebäudeversicherung mit zusätzlicher Absicherung gegen Elementarschäden.

Elementarschäden sind Schäden, die infolge von Naturgewalten wie zum Beispiel Erdsenkung, Erdrutsch, Lawinen oder auch Erdbeben auftreten können. Zu den Elementargefahren gehören außerdem Schneedruck und Überschwemmung.

Die zu zahlende Prämie richtet sich je nach Gefährdungszone, in der Ihr Haus sich befindet.

Tipp vom Fachmann zur Immobilienversicherung

Die Höhe der Versicherungssumme ist bei sämtlichen Formen der Immobilienversicherung bzw. der Hausversicherung wichtig. Denn legen Sie die Summe zu niedrig fest, bleiben Sie bei einem Schadensfall auf einem Teil der Kosten sitzen!

Ihr Versicherungsfachmann hilft Ihnen, die optimale Versicherungssumme für Ihre Gebäudeversicherung zu finden. So zahlen Sie keinen Cent zuviel und sind zugleich rundum abgesichert.

Absicherung gegen Elementarschäden keine Pflicht

Die Absicherung gegen z. B. Sturm-, Feuer- und Leitungswasserschäden ist für Immobilienbesitzer nicht verpflichtend und wird in einigen Fällen auch nicht zwingend benötigt. (Lesen Sie dazu auch den Beitrag: “In diesen Fällen ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht.”) Diese Erweiterung der Gebäudeversicherung ist in erster Linie für Immobilien gedacht, die in Regionen stehen, in denen Überschwemmungen, Erdrutsche und Erdsenkungen sowie Lawinen und Erdbeben vorkommen können. Wenn das Gebäude nicht von diesen Naturgewalten bedroht ist, kann auf diesen Zusatzbaustein mitunter verzichtet werden.

Bereits bestehende Gebäudeversicherungen können auch nachträglich gegen Elementarschäden abgesichert werden. Sprechen Sie bei Bedarf Ihren Versicherungsfachmann direkt darauf an! Die Kontaktdaten finden Sie zum Beispiel in der Seiten-Navigation dieser Seite weiter oben.

 

Versicherbare Gefahren

Grafik Durch Gebäudeversicherung abgedeckte Schadenursachen

Welche Leistungen gibt es bei welchen Schäden?

Der Orkan, der eine Dachrinne abreißt, der Hagelschlag, der die Fenster beschädigt oder ein Feuer, das Haus und Hof bedroht: Solche Gefahren verursachen beträchtliche Schäden an jeder Immobilie und verschonen auch das eigene Traumhaus nicht. Da heißt es, sich rechtzeitig zu wappnen und von Anfang an eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen.

Sie sorgt dafür, dass der stolze Hausbesitzer den Schaden im Fall des Falles nicht aus eigener Tasche zahlen muss. (Lesen Sie hier: Die Leistungen einer Gebäudeversicherung) Gute Wohngebäudeversicherungen bzw. Hausversicherungen decken mindestens Schäden aus Feuer, Wasser, Sturm und Hagelschlag ab. Der Versicherungsschutz lässt sich durch weitere Leistungsbausteine fast beliebig erweitern.

Gebäudeversicherung-Vergleich spart Geld

Der Vergleich der Gebäudeversicherung zeigt mit wenigen Eingaben, welcher Versicherer den passenden Tarif mit der günstigsten Prämie bietet. Hier bietet sich bereits großes Einsparpotential! Beachten Sie zudem die unterschiedlichen Leistungen der Angebote. Für ein und denselben Monatsbeitrag erhalten Versicherungsnehmer mitunter zwei deutlich unterschiedliche Leistungspakete.

Ganz wichtig: Sämtliche Schadensfälle, die nicht ausdrücklich in der Gebäudeversicherung genannt sind, werden von der Police nicht abgedeckt! Wem nun bestimmte Leistungsaspekte besonders wichtig sind, kann hier bereits viel Geld sparen, wenn von vornherein der richtige Tarif gewählt wird. Ansonsten muss der Basis-Schutz womöglich mit zusätzlichen Versicherungs-Bausteinen ergänzt werden. Und dies sorgt schließlich dafür, dass ein vormals günstiges Angebot plötzlich doch recht teuer ist.

Mit einem Gebäudeversicherungs-Vergleich ermitteln Sie, welcher Tarif welche Leistungen bietet – und zu welchem Preis der Tarif zu haben ist. Machen Sie dafür einfach die notwendigen Angaben im Vergleichsrechner und lassen sich die verschiedenen Angebote anzeigen. Die Nutzung des Rechners ist vollständig kostenlos und unverbindlich.

Versicherungssumme entscheidend für Höhe der Prämie

Die Versicherungssumme einer Gebäude- bzw. einer Hausversicherung sollte den aktuellen Neuwert der Immobilie widerspiegeln, so dass es nicht zu einer Unterversicherung kommt. Im Schadenfall kann der Versicherer bei Unterversicherung die Leistung kürzen und Sie würden somit auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. In der Regel wird ein Gebäude zu gleitendem Neuwert versichert. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall die Kosten für die Reparatur bzw. für den Wiederaufbau des Gebäudes erstattet bekommen. Beim Abschluss des Versicherungsvertrags ist es deshalb wichtig, auf die korrekte Versicherungssumme zu achten.

Das ist der Unterversicherungsverzicht

Räumt die Versicherung einen so genannten Unterversicherungsverzicht ein, verzichtet das Unternehmen bei einem Schadensfall darauf, eine eventuelle Unterversicherung zu ermitteln. Für den Versicherten ist dies ein enormer Vorteil, denn gerade bei einer Gebäudeversicherung, die in aller Regel Werte im sechs- bis siebenstelligen Euro-Bereich absichert, kann eine Unterversicherung teuer werden.

Ohne einen Unterversicherungsverzicht bleibt der Versicherungsnehmer bei einer Unterversicherung auf einem Großteil des Schadens sitzen, was wiederum mit einer entsprechenden Verzichtserklärung nicht der Fall ist.

Tipp zu Gebäude- bzw. Hausversicherungen

Prüfen Sie regelmäßig – idealerweise jedes Jahr – ob die Deckungssumme Ihrer Gebäudeversicherung noch ausreicht. Denn liegt die Summe unter dem tatsächlichen Wert der Immobilie, liegt eine Unterversicherung vor. Und die kann dazu führen, dass die Versicherung im Schadensfalls nicht den vollständigen vereinbarten Betrag bezahlt.

Bei zahlreichen Gebäudeversicherungen wird die Wohnfläche als Grundlage für die Berechnung der Police herangezogen. Ein Unterversicherungsverzicht wird dabei häufig bereits gewährt, wenn die Wohnfläche korrekt angegeben worden ist.

Was eine Gebäudeversicherung absichert

Der Versicherungsschutz einer Gebäudeversicherung umfasst sowohl das Bauwerk an sich (vom Fundament über die sämtliche Wände bis zum Dach) als auch die Einbauten wie etwa eine Einbauküche und ein Fahrstuhl sowie auch die Terrasse. Ebenfalls versichert sind fest installierte Anbauteile wie zum Beispiel der Postkasten.

Ob weitere Gebäude oder auch eine eventuell vorhandene Solaranlage im Versicherungsschutz enthalten sind, unterscheidet sich von Tarif zu Tarif. Bei bereits bestehenden Policen lässt sich der Versicherungsumfang durch zusätzliche Leistungsbausteine erweitern.

Im aktuellen Vergleich der Fachzeitschrift Finanztest (zum Beitrag) steht die Dreifach-Kombination der Gebäudeversicherungen. Das Wohngebäude der Hausbesitzer wird mit dieser Versicherung gegen folgende Schäden versichert:

  • Leitungswasser
  • Sturm und Hagel
  • Feuer

Im Test stand dabei nicht nur das allgemeine Beitragsniveau für die Versicherungen, sondern auch weitere Zusatzleistungen wie Kosten für die Beseitigung sowie für die Dekontamination.

Versicherung für einzelne Gefahren möglich

Die Schäden, die durch Sturm und Hagel sowie durch Feuer und Leitungswasser entstehen, werden in der Regel von den Basis-Tarifen der Gebäudeversicherungen abgedeckt. Bei einigen Anbietern ist es zudem möglich, sich einzeln gegen verschiedene Gefahren abzusichern. Dieses ist grundsätzlich möglich mit zum Beispiel: einer eigenständigen Sturmversicherung, einer Leitungswasserversicherung, einer Feuerversicherung (auch Feuerrohbauversicherung), einer Bauleistungsversicherung und einer Versicherung gegen Ertragsausfall (für Gewerbe).

Welche Möglichkeiten Sie haben, wenn Sie nicht das volle Leistungspaket der Gebäudeversicherung wünschen, erklärt Ihnen Ihr Versicherungsfachmann – kostenlos und unverbindlich. Bei einigen Anbietern gibt es hier besonders günstige Tarife.

Hausrat nicht im Schutz enthalten

Der Hausrat ist in der Gebäudeversicherung nicht versichert. Es ist daher empfehlenswert, den Hausrat über eine separate Hausratversicherung abzusichern. In der Regel wird der Hausrat mit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichert.

Was von der Hausrat-Police übernommen wird, sind zum Beispiel Schäden an Türen und Fenstern nach einem Einbruch. Ansonsten ist diese Versicherung in erster Linie für das Mobiliar und andere Einrichtungsgegenstände sowie für elektronische Geräte und Kleidungsstücke zuständig. Damit ist die Hausrat als Ergänzung zur Gebäudeversicherung dringend ratsam.

Montageversicherung für Unternehmen

Die Gebäudeversicherung springt in der Regel erst dann ein, wenn der Bau durch den Bauherren abgenommen wurde. Unternehmen, die am Bau beteiligt sind, sichern sich mit einer Montageversicherung ab, die für Schäden zuständig ist, die während der Bauphase entstanden sind. Entsprechende Policen sind nicht nur das Montageobjekt zuständig, sondern oft auch für Maschinen.

Sprechen Sie bei Bedarf Ihren Fachmann für Gebäudeversicherungen direkt darauf an! Die Kontaktdaten finden Sie im oberen Bereich dieser Seite.

Fazit

Gute Tarife zeichnen sich vor allem durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.
Bei der Stiftung Warentest bzw. der Fachzeitschrift Finanztest kann vor allem die AXA mit einem günstigen Beitragsniveau überzeugen. Bei der AXA dürfte für viele Immobilienbesitzer vor allem das Tarif-Paket BOXflex interessant sein. Allerdings ist stets der Standort des Wohngebäudes für das Beitragsniveau entscheidend. Eine gute Gebäudeversicherung gibt es schon für weniger als 4 Euro im Monat.

Achtung: Gerade bei der Gebäudeversicherung sollte man nicht am falschen Ende sparen. Nichts ist ärgerlicher, als jahrelang Beiträge zu entrichten und am Ende doch nicht adäquat versichert zu sein!

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